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Vereinsintern

 

 

Stöberhundgruppe Mittelhessen

 

Die neuen Dackelmitglieder

 

 

 

Dackeljagd in Kranichstein

Die Stöberhundgruppe Mittelhessen wurde auch in diesem Jahr  zur Jagd im Forst am Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt offiziell eingeladen. Hie rist eine Jagd mit fast ausschließlich niederläufigen Hunden aus tierschutzgründen unumgänglich.

Zum Jagdeinsatz kommen in der Regel nur unsere (meist 12 - 15)  Dackeln und vereinzelt Terrier und Wachtel.

 

       

 

Unsere Hunde jagen einmal mehr sehr souverän. Es ist ein erhabener Anblick, wenn Rotwild gemächlich immer wieder nach hinten sichernd, vor einem Minuten später spurlaut erscheinendem Dackel am Jäger vorbeizieht. Der anstehende Jäger wird oft nicht bemerkt, weil das Rotwild nur auf den Dackel konzentriert ist – genau so soll es sein. Ein sauberes Ansprechen mit nachfolgendem Schuss wäre hier ein Leichtes  – leider ist Rotwild nicht freigegeben.

Am Ende der 3 - stündigen Jagd liegen meist mehr als 30 Stücke Schwarzwild auf der Strecke, womit unsere Dackel wieder einmal demonstriert haben, dass man auch mit fast ausschließlich niederläufigen Hunden mehr als effektiv Strecke machen kann.

Für die stimmungsvollen Bilder bedanken wir uns beim Naturfotografen Adolf Schilling aus Pfungstadt

 

 

Jagdsaison 2012 / 2013

 

In diesem Jagdjahr wurde die Stöberhundgruppe Mittelhessen auf 9 Jagden offiziell angefordert - neben den vielen Jagden an denen nur einige unserer Mitglieder mit ihren Dackeln teilgenommen haben.

 

Ein herzliches Waidmannsheil dem Erleger !

 

Auf diesen 9 Jagden wurden insgesamt 124 Stücke Schwarzwild, 6 Stück Rotwild, 20 Stück Rehwild und 14 Füchse zur Strecke gebracht.

Davon haben die als Schützen angestellten Jäger der Stöberhundgruppe Mittelhessen 33 Stück Schwarzwild, 2 Stück Rotwild, 2 Stück Rehwild und 3 Füchse zur Strecke beigetragen - wodurch eindrucksvoll die Brauchbarkeit der Jagdteckel als Stöberhunde bewiesen sein dürfte.

 

 

 

 

Die Jagd auf Rotwild, Damwild und insbesondere auf die tendenziell ständig steigende  Schwarzwildpopulation, kann heutzutage erfolgreich nicht mehr durch Einzeljagd  durchgeführt werden. Groß angelegte, zeitlich begrenzte und möglichst revierübergreifende Gemeinschaftsjagden, bei denen große Waldflächen mit vielen Schützen besetzt werden, sind derzeit das Gebot der Stunde. Zu diesen Jagden werden häufig alle möglichen "Stöber"hunde eingesetzt, um das Wild vor die Schützen zu treiben. Tierschutzgerecht läuft das nur ab, wenn das Wild nicht in Panik versetzt wird und so langsam vor die Schützen kommt, dass es sauber angesprochen und erlegt  werden kann. Nur ein kleiner Hund, der langsam und zuverlässig spur- und fährtenlaut jagt, wird das Wild anrühren und durch seine "Belästigung" langsam in Bewegung bringen. 

 

 

Insbesondere in Mittelhessen sind durch die seit Jahrzehnten um sich greifende Verbuschung mittlerweile große Hecken- und Dornenkomplexe entstanden, die von hochläufigen Hunden meist nicht mehr bejagt werden können, ganz einfach weil ein großer Jagdhund nicht mehr in der Lage ist, in dichtes Dornengestrüpp einzudringen. Dies ist die Stunde des Jagdteckels (und natürlich Terriers). Wie die Praxis der letzten Jahre bei weit über hundert Jagdeinsätzen mit unseren Dackeln gezeigt hat, sind mehrere Teckel allemal in der Lage, eine Rotte Sauen auch aus der dichtesten Schwarzdorndickung zu sprengen. Nachweislich haben sich in einigen Revieren die Streckenergebnisse seit dem erstmaligen Einsatz der "Stöberhundgruppe Mittelhessen" vervielfacht.

 

 

Neben unseren (durchgängig jagdlich erfolgreich geprüften) Dackeln, sind viele Mitglieder der "Stöberhundgruppe Mittelhessen" als aktive Jagdbläser in der Lage, eine Jagd auch musikalisch zu unterstützen.

Bei dem mindestens einmal jährlich stattfindenden Übungsschießen im Schießkino, werden unsere Schießfertigkeiten gefestigt und verbessert.

Sollten Sie Interesse daran haben, mehrere Dackel (einzelne Hunde alleine versprechen keinen ausreichenden Erfolg für einen Jagdeinsatz) für Ihre Jagd nachzufragen, fragen Sie bitte rechtzeitig bei den unten aufgeführten Ansprechpartnern nach, ob noch Termine frei sind. Rechtzeitig bedeutet, dass bereits im Frühjahr Kontakt aufgenommen wird, im Sommer z.B. ist in der Regel schon zu spät, da die in Frage kommenden Termine bereits ausgebucht sind.

 

Ansprechpartner

"Stöberhundgruppe Mittelhessen"

Bernhard Kuntz, Herrenpferchstr. 27, 35753 Greifenstein-Beilstein, Tel.: 02779 - 510046

Bernd Oestreich, Buchenweg 19, 35768 Dillenburg, Tel.: 02771 - 5296

 

 

Wir finden (fast) alles

 

Artgerechte Dackelhaltung nach erfolgreicher Jagd !!

 

 

 

Stöberhundgruppe Mittelhessen im Saugatter Walddrehna  

 

 

Im Frühjahr 2012 beschloss die Stöberhundgruppe Mittelhessen, einen Teil der Hunde zur Prüfung im Saugatter Walddrehna in Brandenburg zu melden. 8 Gespanne fanden sich schließlich zur Prüfung zusammen. Hanne Salz erklärte sich freundlicherweise bereit, die doch recht umfangreiche Organisation zu übernehmen.

Nach einigen Telefonaten und reichlich Schriftwechsel mit Herrn Conrads vom Jagdgebrauchshundeverband Brandenburg, war dann die Teilnahme für alle geregelt.

Für die Unterkunft buchten wir den Gasthof,“ Zum Hirsch“ in Fürstlich Drehna, direkt neben dem dort vorhandenen alten Barockschloss sehr schön gelegen.

Einige Teilnehmer reisten bereits am  Mittwoch, den 19.September an, so konnte dann schon am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein eine 2,5 Std. Wanderung mit unseren Teckeln um den Drehnaer See gemacht werden.

Als der Rest der Truppe eingetroffen war, stärkten wir uns beim Mittagessen mit einem schmackhaften und reichlichen Sauerkrauttopf im Brotlaib als besondere Kreation der Küchenchefin speziell für die Dackelfreunde.

 

 

Am gleichen Nachmittag ging`s dann schon zur Vorprüfung ins Saugatter. Das Gatter ist sehr schön im Wald gelegen mit ausreichendem Unterwuchs der Bäume.

Im Gatter trafen die Hunde auf 3 erfahrene Bachen zwischen 60 und 80 kg Gewicht, die das laute Hundetreiben um sie herum mit stoischer Gelassenheit zur Kenntnis nahmen und nicht ein bisschen aufgeregt oder gar ängstlich erschienen, die Sauen kannten das „Spiel“ offenbar schon zur Genüge. Unsere im Verhältnis zu den Sauen recht kleinen Hunde, schien sie gelegentlich doch sehr zu nerven – von Angst der Sauen allerdings keine Spur. Gleiches galt jedoch auch für unsere Teckel, welche die sich drückenden Sauen  stellten und in der Regel anhaltend verbellten.

Wenn der Teckel jedoch das Eine oder Andere mal im Eifer des Gefechtes den „Sicherheitsabstand“ zur Sau unterschritt, machten die Sauen einen Ausfallangriff, der in einem Fall dann auch zu einem kleinen Kratzer im Hundebalg führte.

 

Wenn Hunde sich zu scharf an den Sauen zeigen, werden diese zur Prüfung nicht zugelassen, wie Dieter Töpfer, der Gattermeister uns erklärte.

 

 

Er erläuterte uns noch einmal die Modalitäten und gab Hinweise wie der Hund am wehrhaften Schwarzwild arbeiten soll, um sich nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Alle Hunde zeigten sich jedoch so, das sie zur Prüfung zugelassen wurden.

 

 

Der 1. Prüfungstermin fand für einen Teil unserer Teckel am Freitag statt, der 2. Termin am Samstag.

So hatten wir am Freitagvormittag Zeit, uns Luckau  mit seiner sehr alten Kirche anzuschauen.

Am Nachmittag begann die Prüfung. Hier ein großes Lob an den Gattermeister. Er kommentierte sehr anschaulich die Arbeit eines jeden Hundes. Die Richter waren allesamt begeistert über die Leistung unserer Teckel. So hatte ein Teil der Gespanne die Prüfung schon am Freitag gemeistert.

 

 

Am Samstagmorgen wurde die Prüfungsrunde etwas größer. Einige Kopovbrackengespanne stellten sich ebenfalls der Prüfung. Nach Erledigung der Formalitäten, hielt Herr Conrads als Ehrenvorsitzender des JGHV Brandenburg die Ansprache.

Auch die restlichen Teckel unserer Truppe meisterten dann die Prüfung mit Bravour. Sie zeigten sich energisch, jedoch mit dem nötigen Respekt vor dem Schwarzwild – genau so wie wir es haben wollen. So wurde eine hervorragende Leistung aller unserer angetretenen Teckel durch das Prüfungsergebnis bestätigt – alle 8 Teckel haben bestanden. Die Prüfung war somit ein voller Erfolg.

 

 

Die Brandenburger zeigten sich als gute Gastgeber, für Speis und Trank war reichlich gesorgt. Mittags erfolgte die Ehrung der Gespanne, die durch Bläser der Stöberhundgruppe Mittelhessen begleitet wurde.

 

Der Samstagnachmittag war wieder mit einem Highlight ausgefüllt, die Besichtigung von Lübbenau  und  einer Bootstour mit Dackeln durch die Spreewaldkanäle. Sehr entspannend für Herr und Hund. Wir ließen zufrieden den Tag mit einem gemütlichem Beisammensein im Gasthof „Zum Hirsch“ ausklingen.

 

 

Alles in allem war der „Dackelausflug“ nach Brandenburg eine rundum gelungene Sache, so dass bereits über eine ähnliche Veranstaltung nachgedacht wird.

 

 

 

 

 

 

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